Ted Morés Biografie

Marionettenspieler Ted Moré hat ein Buch mit seinen Erinnerungen geschrieben:
Schneewittchen war beim CIA, jetzt auch als eBook erhältlich »

Leseprobe

Wahrheiten!
Von Ted Moré selbst gebastelt.
Marionetten haben eine obere Führung! Also bin ich eine Führungskraft!
„Kinder können noch unbefangen über ein „Kasperletheater“ lachen, weil sie noch ein sauberes Hirn haben!“
„Große Menschen hassen das Kasperletheater, weil es ihr täglicher Job ist!“
„Gescheit! Gescheiter! Gescheitert! – „Gescheidle!“

Künstler stellen ihre Umwelt vor das Problem wie man aus Elefanten eine Mücke machen kann!
Wie man aus Mücken Elefanten macht ist unser tägliches Brot! Wenn Familie Meyer mit Urahne, Großmutter und Kind ins Theater geht, dann ist das Alltag! – Wenn Meyer, GmbH und Co, KG ins Theater geht, nennt er sich im Nachhinein Mäzen! Es gibt Völker denen kannst du mit dem „Klotschen“ vor das Maul klopfen. Die merken nie und nimmer, dass der „Klotschen“ ein Holzschuh ist!
„Es gibt Menschen die Brillanten scheißen können. Das tun sie aber nur, wenn der Nachbar zuschaut!“

Wahrheiten!

“Schneewittchen war beim CIA” von Ted Moré.
Wilfried Nold, Frankfurt am Main:
„Gedankensprünge eines mittelmäßigen Theatermachers und Marionettenmechanikus, mit 67 teils ganzseitigen Federzeichnungen des Autors.“ 1. Auflage Jahrgang 2010,
226 Seiten.

Wilfried Nold:
„Ted Moré präsentiert hier seine Lebensgeschichte als Mensch, Theater und Puppenmacher, Filmer, Zeichner, und was sonst noch alles ist. Gut, dass er das Buch im Eigenverlag herausgebracht hat, weil sonst jeder Verleger (mich eingeschlossen) das verhindert hätte, was er uns mit diesem Buch beschert: Ein chaotisches Ding, in dem Moré von Thema zu &Thema springt wie der Hase auf der Flucht, mit haarsträubender Interpunktion und Schreibweise – einfach unmöglich!

Trotzdem habe ich dieses Werk mit großem Vergnügen gelesen, hatte Spaß an seinen Geschichten, Theatertexten, Anekdoten, Witzen, Sprachbildern, Worterfindungen undsoweiter (Coboi, Sartrismus, Kaspatiata, Besoffskis, Pahties, Adidas Reibach, Machtalleene!).


Ted Moré zu dem Buch: KULT!
„Schneewittchen war beim CIA“.
Selbstgemachtes Buch mit 67 Grafiken von Ted Moré.

Guten Tag!
Es gibt Menschen die in ihrem Leben einmal einen Fehler machen und dann sind sie gestempelt für alle Zeiten: Zum Beispiel ich! Als der Filmemacher Deppe starb konnte es sich zumindest ein Journalist nicht verkneifen, dass Herr Deppe weiland mal Puppenspieldirektor war! Ergo: Wenn ein Mensch Puppenspieler ist, dann bleibt er das und alle Publikationen gestatten es nicht, dass er eine andere Berufsbezeichnung bekommt! Darüber kann man promovieren, dissertieren und dicke Bücher schreiben und Psychiater bemühen, doch für dieses Bemühen findet man bestimmt keinen Verleger. Trotzdem schreibt der Puppenspieler, also ich, ein Buch. Es gibt sogar öffentliche Mittel zur Unterstützung seiner Arbeit. Der Puppenspieler schreibt, gute Freunde tragen zur Korrektur bei, doch keiner warnt ihn oder sagt: „Auf deinem Computer hat schon Konfuzius seine Memoriden geschrieben!“
-Das war gestern!-
Der Puppenspieler korrigiert 800-1000 Fehler, auch füllt er die Zeilen und trennt die Wörter, dass es für den Druck besser aussieht. Er macht alle Fehler die es gibt! Dann lässt er seine Federzeichnungen für eine CD kopieren und zahlt vierstellig.

Da fehlt der Einband. – Er arbeitet einen Einband.-
Der Drucker macht den Umbruch und fügt Silbentrennungen zu den vorhandenen hinzu, denn er hat ein anderes System!
Später stellt der Puppenspieler fest, dass sein Computer gerne mal von Zeile 39 in Zeile 11 springt, oder Texte an anderer Stelle als Geheimsprache wiedergibt. Selbsterfahrung. –Das Buch wird an einem geheimen Ort gedruckt. -Die Zeichnungen sind hervorragend!- Der Einband ist in Ordnung. Da fällt dem Puppenspieler was ein: Das Buch ist Kult! –Lustig wie Puppenspiel! –
Schon allein weil es laienhaft zusammengesetzt, gedruckt und auch bezahlt ist!
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und Bitte kaufen Sie es!


Quelle: Hohenloher Zeitung – von Samstag, 2. Januar 2010

Schneewittchen war beim Geheimdienst

Marionettenspieler Ted Moré hat ein Buch mit seinen Erinnerungen geschrieben
Ted Moré ist Jahrgang 1930. 2010 wird er also 80 Jahre alt. Aber er wirkt keinesfalls wie ein Senior, eher wie einer, der sich noch immer kindlich wundern kann über seine Mitmenschen. Und sich köstlich amüsieren sowieso. Jetzt hat der in Nagelsberg lebende Marionettenspieler, Filmemacher und Schriftsteller ein 226 Seiten dickes Buch herausgegeben, in dem er recht anegdoten- und sprunghaft aus seinem Künstlerleben erzählt. Der Titel: „Schneewittchen war beim CIA“.

Ted Moré schreibt so, wie er spricht. Er erzählt mal hiervon, mal davon, spannt einen thematischen Bogen von der Mode der sechziger Jahre zu den aktuellen Preisen gebrauchter Fotokameras und dem Benzinverbrauch von Autos.

„Wahrscheinlich habe ich zu Anfang meiner Karriere alles gründlich falsch verstanden.“
Ted Moré

Es nicht leicht dem atemlosen Erzählsteil Ted Morés zu folgen. Auch das Buch „Schneewittchen war beim CIA“ ist nicht gerade das was man leichte Kost nennt. Der Leser muss sich einlassen auf Gedankengänge und Assoziationen, die auf den ersten Blick ziemlich weit hergeholt erscheinen, auf dem zweite Blick aber – ja, doch, irgendwie lustig sind.

Das Buch „Schneewittchen war beim CIA“ ist für 22,50 Euro bei Ted Moré selbst zu beziehen.
Adresse: Bruno-Lambert-Straße 11, 74653 Künzelsau-Nagelsberg.