Und noch einmal mit „Hurra!“ am Freitag, 13. Mai um 20.00 Uhr: „Hamlet-aber kein Kotelett“

Eine Persiflage mit dem Vergleich

„Hamlet“ von William Shakespeare und
„Lebenslauf eines dicken Mannes der Hamlet hieß“ von Georg Britting.

Es war einmal ein Pennäler der bekam aus irgendwelchen Gründen (Weihnachten oder Geburtstag oder weil seine Sammelbüchse voller war als die der anderen Pimpfe) ein Buch als Feldpostausgabe gedruckt im grauen Einband.
Auf der einen Seite hat es die wunderbare Verfilmung mit Sir Lawrence Olivier, dann den eleganten Gustaf Gründgens und nachfolgend die etwas makabre Geschichte des Georg Britting bei der ich den Eindruck bekam das Marketenderinnen alte, überschminkte Nutten sind.

Ich mag weder den einen noch den anderen Schriftsteller verbessern und bezog mich nur auf die Handlungen und die Häuslichkeiten (Burg, Schloss?) Georg Britting schildert Hamlet an der Front. Shakespeare vornehmlich die Geschichte um das Ableben von Hamlets Vater. Beides addiert füllt nicht Löcher die das Alltagsleben völlig außer Acht lassen.
Und da setzte ich ein, denn ich war Kriegskind und habe Erinnerungen.
Auch roch ich in den Beruf des Kaufmanns hinein und das ist ja wohl Krieg mit anderen Waffen?
Infolgedessen arbeitete ich aus der Hamlet-Sage eine Satire die ich mit Hand, Stab und Maulpuppen belebte, und brachte mich selber mit auf die Bühne, denn es gibt trotz Allem zu deklinieren, zu deklarieren, zu deklamieren, zu folgern und zu kommentieren.

Das ergibt für die Bühne:
Hamlet als Kaufmann, als Offizier, als Schlachtross?
König Claudius, ist ein karierter Hund (wörtlich und charakterlich)
Gertrude, seine Frau (Hamlets Mutter) ein geblümter Wauwau,
Ophelia mal so -mal so.
Fantasievolle Chargen bis zum Kampf mit Sarazenen (nur 1 Sarazene)
Nachrichtensprecher, Kommentator, lustige Person und eine Maske

EINTRITT BEIM AUSTRITT!!!!!! (Allerdings zahlte Maria Röhricht, die Leiterin des Jugendhaus Mitte in der Hohestraße in Stuttgart im Anschluss an die Vorstellung (vor 50 Jahren!) eine Gage!)

Das war bei der Welturaufführung so und so soll es noch einmal sein!
…denn, wenn ich schon demnächst in der Freien Anne-Sophie-Schule ohne Gage mein Leben in zwei Auftritten offenbare (ähnlich Kai Pflaume etc.), dann kann ich das in meinem Theater auch!

Ted Moré.

P.S. Um telefonische Anmeldung wird, wegen Speis und Trank gebeten!


Mit Kinderprogrammen (vornehmlich in den Ferien) und Gastspielen hält sich das Theater Ted Moré.
Und deshalb gibt es in den Pfingstferien:

Am
Sonntag, 15.5. um 11.00 Uhr
Montag, 16.5. um 11.00 Uhr
Mittwoch, 18.5. um 15.00 Uhr
Sonntag, 22.5.um 11.00 Uhr
Mittwoch, 25.5. um 15.00 Uhr
Sonntag, 29. 5. Um 11.00 Uhr

„König Media Popolinsky ist ein Goldgrabscher, oder?“

Da geht es wie in allen Geschichten von Ted Moré.

Mit den Aufführungsziffern nähert sich die Geschichte ihrem eigentlichen Höhepunkt, denn der Puppenspieler erlaubt sich die Freiheit der ständigen Veränderung. Es kommen Figuren dazu, andere bleiben weg, der Text bekommt eine Änderung, es ändert sich die Handlung usw. Das ist eine Kunst der besonderen Art, denn die Einen mögen das, die Anderen nicht, aber davon lebt Ted Moré mit seinem Theater. Reif sind solche Geschichten nach etwa dreißig bis fünfzig Aufführungen. Der rote Faden bleibt von Anfang bis Ende:
König Media, der mit den Eselsohren, bekommt die magische Kraft alles was er anfasst wird Gold, und das ist Dummheit, denn es klingt schön, ist aber in der Wirklichkeit nicht praktikabel, weil auch Speis und Trank zu Gold werden und alle Personen denen er die Hand gibt, so, dass er am Ende fasst verhungert, aber von goldenen Gestalten umgeben dahingeht.
Davon hat der kleine König gehört und er möchte das mit dem Gold ganz bestimmt, weshalb er seinen Hanswurst um Rat fragt. Der wiederum fragt einen Hellefuzzloisl, und dann hat der kleine König drei wüste Träume und kommt am Ende wieder auf den Boden der Tatsachen an.
Das spielen etwa 15 Figuren vom Bello Hund bis zum Zauberer Groffi Ventilator aus dem Buch „Das alte Haus und die grüne Schule“.
Der Eintritt kostet auf allen Plätzen und für Groß und Klein 6.- EU.


„König Popolinsky ist ein Gold-Grabscher!“

Denn:
„Alles was der König anpackt, anfasst oder angrabscht wird pures Gold, sonst nichts!“

Wenn es früher einem Menschen geschah das was er anfasste zu Gold wurde, dann machte er irgendwie vorher einen Vertrag mit dem Teufel.
Der hat sich zwischenzeitlich auf das Feld der Details zurück gezogen und hat für solche Fisematenten keine Zeit mehr.
Da stellen sich Fragen: “Kann man Gold essen?”
….. und die anderen Fragen sind auch dummes Geschwätz!“
Also kann das nur eine lustige Geschichte werden die in unserem Theater „en suite“ die Saison bis 30. Oktober 2016 auf dem Spielplan bleibt.
Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit mit einem weiteren Experiment andere Titel auf die Bühne zu bringen?

Generalprobe Freitag, 30. Oktober 2015. (Geschlossene Vorstellung!)

  • Ferientheater 2016

    Sonntag, 15. Mai um 11.00 Uhr
    Montag, 16. Mai um 11.00 Uhr
    Mittwoch, 18. Mai um 15.00 Uhr
    Sonntag, 22. Mai um 11.00 Uhr
    Mittwoch, 25. Mai um 15.00 Uhr
    Sonntag, 29. Mai um 11.00 Uhr

    Sonntag, 31. Juli um 11.00 Uhr
    Mittwoch, 3. August um 15.00 Uhr
    Sonntag, 7. August um 11.00 Uhr
    Mittwoch, 10. August um 15.00 Uhr
    Sonntag, 14. August um 11.00 Uhr
    Mittwoch, 17. August um 15.00 Uhr
    Sonntag, 21. August um 11.00 Uhr
    Mittwoch, 24. August um 15.00 Uhr
    Sonntag, 28. August um 11.00 Uhr
    Mittwoch, 31. August um 15.00 Uhr
    Sonntag, 4. September um 15. 00 Uhr
    Mittwoch, 7.September um 15.00 Uhr
    Sonntag, 11. September um 11.00 Uhr

  • pupe-h1000

    Hallo Freunde! Den Spielbetrieb des Theaters Ted Moré gibt es in Nagelsberg seit 1972. Betreiber sind Helga und Ted Moré.

    Das Theater wird seit 1982 bezuschusst von Stadt Künzelsau und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Eintrittspreis auf allen Plätzen 6.- EUR.

Theater Ted Moré Telefon: 07940-2805, E-Mail: info@theater-tedmore.de

Marionettenspieler, Kunstmaler, Schriftsteller und Filmemacher Ted Moré

  • Marionettentheater

    Ted Moré wurde 1930 in Witten geboren. Er lebte kurze Zeit in Recklinghausen, anschließend in Hamburg und in der Lüneburger Heide. Seit 1968 wohnt und arbeitet er in Künzelsau-Nagelsberg. Das Zimmertheater bietet 99 Sitzplätze für große und kleine Leute. Das Kinderferienprogramm wird noch bekannt gegeben!

    — Mehr erfahren

  • Ted Morés Biografie

    Ted Moré hat ein Buch mit seinen Erinnerungen geschrieben: „Schneewittchen war beim CIA!“

    2003 Neuauflage: „Von Königen, Hanswursten und anderen Potentaten“. Ab da nicht mehr so viele Gastspiele, dafür mehr Malerei und schriftstellerische Arbeiten.

    — Mehr erfahren

  • Ted Morés Werke

    Bilder zum verkaufen. Interessenten können Bilder käuflich erwerben. Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt.

    Das Kopieren, Vervielfältigen, Ablichten oder die kommerzielle Verbreitung ist verboten und wird strafrechtlich verfolgt.

    — Mehr erfahren

Ted Morés Kunst-Werke